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Ich erzähle euch dann mal etwas über mich ... ich baue Internetseiten. Seit über 8 Jahren.

Das Gestalten und Umsetzen von guten und modernen Webseiten ist nicht einfach nur ein stinknormaler Job für mich. Es ist so viel mehr. Farben, Formen, Flächen, Typografie. Das alles hat mich schon interessiert bevor ich mein Hobby zum Beruf machte. Als Kind war zeichnen das Größte für mich. Heute kann ich das Zeichnen mit meinem Beruf verbinden. Im digitalen Zeitalter gilt es für mich, die Liebe zur Gestaltung mit den technischen Fortschritten des World Wide Web zu verbinden. Mit großer Freude gestalte ich moderne, cleane Webseiten.

Seit August 2006 arbeite ich nun für eine große Internetagentur in der Hauptstadt und baue Webseiten. Jeden tag werde ich vor neue gestalterische und programmier-technische Herausforderungen gestellt, die mich immer ein Stück weiter nach vorn bringen.

Ich denke, dass meine Erfahrung und die tägliche Weiterentwicklung und Weiterbildung dazu beiträgt, zu sehen, dass ich nicht einfach nur gestalte und programmiere, weil es gerade modern ist. Heute ist es nicht nur wichtig, dass man etwas macht sondern WIE. Im Webdesign ist höchste Professionalität sehr wichtig. Wichtiger als in vielen anderen Bereichen.

In erster Linie habe ich die Gestaltung und Umsetzung von Internetseite zu meinem Beruf gemacht, weil es einfach ein wundervoller Weg ist, der Kreativität freien lauf zu lassen. Layouten bzw. kreativ sein bedeutet für mich in erster Linie Spaß. Formen, Farben, Flächen und typografische Elemente so zu benutzen und anzuordnen, dass ein individuelles Ganzes entsteht, das meinen Ansprüchen entspricht und für den Besucher schön anzuschauen ist. Der Betrachter sollte dabei eigentlich immer im Vordergrund stehen, denn so eine Website macht man ja nicht für sich selbst.

Für kreative Menschen ist es meiner Meinung nach besonders wichtig auch kreativ zu denken und vor allem mit einem freien Kopf an die Sache ranzugehen. Kreativ zu denken bedeutet für mich, dass ich z.B. in Bildern denke.

Wenn die Idee mal nicht sofort da ist, dann habe ich ganz unterschiedliche Möglichkeiten Inspirationen zu sammeln. Bei mir sind es zwei große Gebiete, durch die ich mich besonders gern inspirieren lasse.

Musik

Ich versuche meine Leidenschaften zu verbinden. Für mich ist gute bzw. passende Musik die beste Inspirationsquelle. Ich höre gerade beim Layouten unglaublich viel Musik. Wenn man so will, gestalte ich zum Rhythmus der Musik. Welche Musik das ist, häng sowohl vom aktuellen Projektthema als auch von meiner Stimmung ab. Ich habe zu jeder Website einen kleinen Soundtrack erstellt. Also ein Mixtape zu jeder Website. So weiß ich z.B. heute, welche Musik ich gehört habe als ich mein erstes Layout erstellt habe. Unglaublich interessant, wenn man das wirklich über Jahre durchzieht.

Das Leben in der großen Stadt

Vermutlich ist es in jeder großen Stadt so: Verdammt viele Eindrücke prassen täglich auf einen ein. Morgens, mittags, abends und oft auch nachts. Es gibt so viel zu entdecken, dass man manchmal sogar überfordert ist. Das schöne hier in Berlin ist, dass man selbst wenn man morgens in der U-Bahn sitzt wieder neue Inspirationen sammelt. Seien es irgendwelche Plakate, auf denen typografische Elemente schön gesetzt sind oder Flyer, die rumliegen. Ich trage immer ein kleines Scribblebuch bei mir, weil ich oft auf dem Nachhauseweg Ideen habe, die ich dann festhalte. Egal, wie verrückt sie sind und auch noch ohne zu wissen, wofür ich diese Ideen nutze. Meine beiden Hauptinspirationsquellen funktionieren auch kombiniert prima. Kopfhörer auf, Musik an und auf geht’s: einfach mal durch Bezirke, Gegenden laufen, in denen man sich nicht jeden Tag aufhält.